Grundsätzliches zum Webpublishing

Wann immer Sie Informationen im Internet veröffentlichen, werden Ihnen einige Begriffe auffallen, die immer wiederkehren. Sie erhalten hier einige kurze Erklärungen und weiterführende Links.

HTML

HTML (Hyper Text Markup Language) beschreibt Ihre Inhalte, indem die Elemente Etiketten (engl.: tags) erhalten. Diese Tags werden in spitzen Klammern notiert. Dies geschieht, um die dargestellte Information unabhängig von Betriebssystem (z. B. Windows, Linux, MacOS) oder Browser immer gleich darstellen zu können.

Das können Sie sich ungefähr so vorstellen:

<Überschrift>Hier ist die Überschrift<EndeDerÜberschrift>
<Absatz>Hier ist ein Textabsatz<Ende desTextabsatzes>

Auf diese Weise wird Ihrem Browser (der nichts anderes ist als ein Programm, das Hypertext darstellt) mitgeteilt, um was für ein Element es sich bei dem vorliegenden Text oder Medium jeweils handelt.

In WordPress können Sie wählen, ob Sie Ihre Inhalte mit HTML formatieren möchten oder ob sie einen visuellen Editor (einen sogenannten WYSIWYG-Editor) bevorzugen. Das Erste hat den Vorteil, dass Sie sehr genau definieren können, was auf Ihrer Seite dargestellt wird. Das Zweite ist gut für Menschen, die sich um nichts als ihre Inhalte kümmern und die Darstellung dem Editor überlassen möchten.

CSS

CSS (Cascaded Style Sheets) dienen dem Layout ihrer Seite. Hier wird definiert, wie die jeweiligen Elemente dargestellt werden sollen. Sie können also angeben, welche Farbe Ihr Hintergrund haben soll, welche Farbe die Schrift, wie die Überschriften aussehen sollen, wie die Listen formatiert werden sollen und so fort. Letztlich ist es CSS, das Ihren Seiten ein individuelles Aussehen verleiht.

Medien

Dokumente

Dokumente werden im Internet üblicherweise als PDF (Portable Document Format) zur Verfügung gestellt. PDF hat den Vorteil, dass es plattformübergreifend dargestellt werden kann; das heißt, dass es unerheblich ist, welches Betriebssystem Sie benutzen.

Manchmal werden auch Word-Dokumente angeboten. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn es sich um ein Formular handelt, das ausgefüllt, ausgedruckt, von Hand unterschrieben und dann in Papierform eingereicht werden soll. Das ist zwar praktisch für denjenigen, der das Dokument anbietet, legt aber den Anwender auf ein Betriebssystem und das Textverarbeitungssystem fest. Wenn eines von beiden nicht vorhanden ist, kann das Dokument nicht geöffnet und bearbeitet werden.

Bilder

Bilder können Fotos oder Grafiken sein. Gerade im universitären Umfeld wird von diesen Medien häufig Gebrauch gemacht, um Sachverhalte auf einen Blick darzustellen.

Für Bilder gibt es verschiedene Formate, die eben auch ihre Vor- und Nachteile haben:

  • JP(E)G ist das Standardformat für Fotos
  • GIF wird häufig für kleine Grafiken verwendet, kann animiert werden
  • PNG wird häufig für größere Webgrafiken verwendet

Die Auswahl des Grafikformats ist, wenn es um komplexe Darstellungen geht, eine Wissenschaft für sich, deswegen wird hier nicht tiefer darauf eingegangen.

Videos

Sie können im Rahmen ihres WordPress-Angebots auch Videos aus dem Angebot des FAU Videoportals zur Verfügung stellen. Die Einbindung von externen Videos (beispielsweise von youtube) erfolgt einfach per Link.

Texterstellung für das Internet

Texte im Internet werden größtenteils am Bildschirm gelesen. Hier gilt es, ein paar Besonderheiten zu beachten:
Versuchen Sie, die wichtigsten Informationen möglichst in einen kurzen Absatz am Anfang zu verpacken. Die Besucher von Webseiten suchen üblicherweise zunächst nach Schlagworten, die ihnen sagen, dass hier die Information vorhanden ist, die sie suchen.

Verzichten Sie soweit es geht auf große Satzkonstrukte. Ein Satz, der über fünf Zeilen geht und fünf Nebensätze enthält, macht bei der Formulierung sicherlich viel Freude – er erschwert das Lesen gerade am Bildschirm aber beträchtlich.

Um der Barrierefreiheit willen sollten Sie auch auf Genderverkürzungen verzichten (wie z. B. Student*innen, Student/innen oder dergleichen). Bedenken Sie bei der Erstellung von Texten immer, dass der Monitor nicht das einzige Ausgabemedium für Texte ist. Sehbehinderte Menschen nutzen oft Screenreader, die die Sonderzeichen mit vorlesen. Bei einer Häufung kann das das Textverständnis empfindlich stören.

Weiterführende Links:

SELFHTML (Dokumentation zu Webtechniken)
WYSIWYG (Wikipedia)
Grafikformate
Screenreader (Wikipedia)