SEO Grundlagen

Bevor wir Ihnen zeigen können, wie Sie verschiedene SEO Faktoren steuern, müssen Sie zuerst einmal verstehen, wie die Google-Suchergebnisse aufgebaut sind.

Allgemeine Grundlagen

Der Aufbau der Google-Suchergebnisse

Ausgabe der Google-Suche nach Eingabe des Suchbegriffs "Studium in Erlangen"

Die ersten Einträge sind bei einer Google-Suche durch Anzeigen belegt.

Das bedeutet aber nicht direkt, dass die darunter liegenden organischen Einträge weniger oft geklickt werden.

Tatsächlich verschiebt sich das Suchverhalten in den letzten Jahren so, dass bezahlte Anzeigen von vielen Nutzern übersprungen werden, um aus den ersten Einträgen der organischen Ergebnisse, also der unbezahlten Ergebnisse auszuwählen.

Es ist also wichtig, dass die eigene Seite relativ weit oben in den Suchergebnissen landet, um von vielen Besuchern gefunden zu werden.

Oder wie oft suchen Sie selbst auf der zweiten oder dritten Seite der Google-Suchergebnisseite?

Der Aufbau eines Sucheintrags

Jedes Suchergebnis besteht aus einer Meta-Beschreibung, einem Titel und der zugehörigen URL.

Der Google-Algorithmus liest dabei lediglich den Titel und die URL, wobei die Meta für die Seitenbesucher trotzdem einen wichtigen Stellenwert hat.

Man sollte also den Titel und die Beschreibung der entsprechenden Inhaltsseite so konzipieren, dass der Besucher animiert ist zu klicken.

Die Fett hinterlegten Wörter in einem Suchergebnis sind die sogenannten Keywords.

Es handelt sich dabei um die Suchbegriffe, welche vorher bei Google durch den Benutzer eingetippt wurden.

Es macht also Sinn, die Beschreibung und den Titel einer Seite so festzulegen, dass die häufigsten Suchbegriffe mit aufgegriffen werden.

Natürlich müssen Sie dafür erst einmal verstehen, welche Suchbegriffe sich eigenen.

Die Auswahl geeigneter Suchbegriffe bzw. Keywords

Sie benötigen ein Keyword, welches spezifisch ist und gleichzeitig den Bedürfnissen der Seitenbesuchern entspricht.

Versuchen Sie Ihre Seitenbesucher zu verstehen:

  • Wonach würden Sie selbst suchen, um die Informationen auf der entsprechenden Inhaltsseite zu finden?
  • Welche Benutzergruppen erwarten Sie?
  • Sind es Studenten oder vielleicht andere Forschende, welche nach Informationen suchen?
  • Gibt es eventuell mehrere Zielgruppen und was haben die beiden Zielgruppen gemeinsam?

Im nächsten Schritt suchen Sie nach den erwarteten Suchbegriffen.

Hilfreich sind hierbei auch ähnliche Suchanfragen, welche immer am Seitenende der Google-Suche dargestellt werden.

Lassen Sie sich von verwandten Suchanfragen inspirieren und generieren Sie ein eigenes, Keyword.

Sehr kurze Keywords haben oft weniger Nutzen, da diese kurzen Suchanfragen am Beginn der Odyssee eines Suchenden stehen.

Oft werden die Suchanfragen angepasst, wenn bei den ersten Ergebnissen keine gewünschten Vorschläge gefunden werden. Sie werden durch die Suchenden erweitert.

Es empfiehlt sich also, längere Keywords für die eigenen Seiten auszuwählen.

Kurzes Keyword: Lehrbücher
Mittleres Keyword: Online-Lehrbücher
Langes Keyword: „Biologie-Lehrbücher online ausleihen“ oder alternativ ein spezifischer Buchtitel.

Es geht also bei Keywords darum, dass diese zum Inhalt passen und gleichzeitig eine bestimmte Zielgruppe ansprechen.

Bei dem obigen Beispiel versucht man die Suchenden im letzten Schritt des Suchprozesses abzufangen.

Kurz bevor diese zum Abschluss der Handlung kommen.

Der Titel einer Seite

Beim Titel eines Sucheintrags sind die ersten zwei Wörter am wichtigsten.

Die Suchenden überfliegen dabei immer zuerst den Anfang der Titel, bevor Sie zu einer Meta-Beschreibung übergehen.

Aus diesem Grund sollten die ersten beiden Wörter des Titels bereits das Interesse wecken.

Es ist deshalb auch kontraproduktiv, wenn Sie den Eintrag mit dem Namen der Einrichtung beginnen. (Außer Sie preisen die eigene Startseite an).

Allgemein sollten Sie sehr lange Institutsnamen nicht ausschreiben, wenn Sie gerade eine bestimmte Inhaltsseite anpreisen möchten.

Unsere Tipps für den Title-Tag:

  • Keyword an den Beginn des Titels stellen
  • Titel darf maximal 55 bis 60 Zeichen lang sein
  • Institutsnamen mit | getrennt an das Ende des Eintrags stellen
  • Lange Institusnamen kürzen. Anstelle von Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg also z.B. | FAU Erlangen-Nürnberg oder | FAU, falls das Keyword länger ist
  • Sonderzeichen vermeiden
  • Bei mehreren Keywords werden diese durch – getrennt. Also keyword1 – keyword2

Meta-Beschreibung

Die Meta-Beschreibung wird nicht direkt durch den Google-Algorithmus verwendet, jedoch kann eine gute Meta-Beschreibung die Suchenden zum Klicken animieren.

Bei vielen Suchanfragen wird Google zudem seine eigene Meta-Beschreibung generieren, wenn die gewünschten Keywords zum Beispiel nicht im Inhalt der Seite erscheinen.

In diesem Fall wählt Google einen anderen Ausschnitt aus dem Inhalt aus, welcher die Suchbegriffe mit beinhaltet.

  • Maximal 150-160 Zeichen. Wichtig ist es dabei, dass dieses Limit nicht überschritten wird. Ansonsten findet man schnell drei Punkte am Ende der Beschreibung. Dieses Abschneiden von Inhalten führt zu einer schlechten Benutzerinteraktion und somit zu weniger Klicks.
  • Die Beschreibung sollte auch nicht zu kurz sein. Wenn die Beschreibung deutlich kürzer als 150 Zeichen ist, verschwenden Sie ebenfalls viel Raum, um die Suchenden zum Klicken zu animieren.
  • Kleine Call to action-Phrasen können zum Weiterlesen animieren. Z.B. Lesen Sie unseren Artikel oder erfahren Sie mehr über unsere Immuntherapie-Forschung. Aber halten Sie diese immer in einem gesunden Umfang.

Bei einer großen Menge an Blogbeiträgen kann es empfehlenswert sein, Google die Meta-Beschreibung selbst auswählen zu lassen.

Auswahl eines geeigneten Permalinks

Auch der Permalink bzw. die URL kann Suchende zum Klicken animieren. Es ist deshalb gut, wenn die URL auch dem Inhalt entspricht.

Eine Inhaltsseite zum Thema „Neue Erkenntnisse aus dem Schlaflabor“ könnte zum Beispiel die URL www.musterseite.de/Schlaflabor-Forschung haben.

Das ist deutlich besser als eine URL, die als www.musterseite.de/23094821-article-xyz festgelegt wurde.

Wir empfehlen deshalb die URL Kurz und informativ zu halten.

Wenn ein Artikel bereits über einen längeren Zeitraum veröffentlicht ist und gut geklickt wird, sollten Sie aber davon absehen, die URL nachträglich zu ändern.

Denn jedes Abändern einer URL führt auch zu einem gewissen Verlust im Ranking!

Diese Tipps sind also eher für das Vorbereiten einer neuen Inhaltsseite.

WP SEO auf unserem CMS

Für unsere CMS-Nutzer folgt nun eine kurze Erklärung, wie Sie mithilfe des Plugins WP SEO die genannten Parameter steuern können.

Konfigurieren der WP SEO Einstellungen

Sobald das PlugIn aktiviert wurde, können die verschiedenen Einstellungen im Dashboard > WPSEO konfiguriert werden.

Sie können die Einstellungen dabei nach den eigenen Bedürfnissen konfigurieren.

Jedes Projekt hat dabei eigene Anforderungen an die WPSEO-Einstellungen, weshalb Sie hier experimentieren sollten.

Falls Sie einen sehr langen Seitennamen haben, welcher bei den eigenen Google-Suchergebnissen zu Überlänge führt, können Sie unter WPSEO > Seitentitel den Blog-Seitentitel durch das Textfeld ersetzen, welches Sie unten dann selbst definieren können.

Wir empfehlen | als Trennzeichen zu verwenden.

Häufige Fragen und Antworten zum Thema SEO

Sie sollten, sowohl für Besucherinnen und Besucher Ihrer Homepage, aber auch für Google, ausreichend Content bereitstellen, bevor Sie Ihre Seite veröffentlichen. Falls das nicht der Fall ist, stellen Sie keinen relevanten Inhalt für Suchmaschinen dar, und Ihre Seite wird im Ranking schlechter abschneiden und auch weniger oft gecrawlt.

Dies kann an den folgenden Faktoren liegen:

  • Google hat deine Webseite noch nicht gecrawlt. Der Google-Algorithmus benötigt bis zu 14+ Tage, um eine neue Seite zu indexieren.
  • Das CMS-Plugin PrivateSite verhindert den Zugriff für Crawler. Falls Sie unser Plugin PrivateSite verwendet haben, müssen Sie dieses wieder deaktivieren, damit die Seite durch Google indexiert werden kann.
  • Die WordPress-Einstellungen im Bereich „Lesen“ sind falsch gesetzt. Im Dashboard unter Einstellungen > Lesen > Sichtbarkeit für Suchmaschinen wurde das Feld „Suchmaschinen abhalten die eigene Website zu indexieren“ gesetzt. In diesem Fall müssen Sie einfach die Einstellung rückgängig machen und aktualisieren.

Ausführlichere Informationen zur Frage, wie du die Sichtbarkeit deiner Webseite bei Google verbessern kannst, findest du auch im FAQ-Beitrag: „Meine Seite / mein Beitrag ist seit Wochen online und taucht trotzdem nicht in Google auf. Was kann ich tun?“

Vorab: Es ist zwar möglich, bei Google zu beantragen, dass eine bestimmte Seite aus dem Index genommen wird, sodass diese Seite nicht mehr in den Suchergebnissen auftaucht. Sollte man sich dann aber irgendwann dazu entscheiden, die Seite doch wieder indexieren zu lassen, kann das längere Zeit in Anspruch nehmen. Wir raten von diesem Vorgehen ab.

Wer dennoch diese Option wählen und bei Google die Indexierung der Seite rückgängig machen möchte, muss sich bei Google Search Console anmelden und dort bei der betreffenden Seite den Punkt „entfernen“ anwählen. (Hier gibt es weitere Informationen zum Ausschließen von Inhalten in der Google-Suche.)

Auch von sogenannten „Baustellen-Seiten“, auf denen der User dann nur so etwas sieht wie „An dieser Seite wird gerade gearbeitet“, raten wir ab, da diese sich negativ auf das Google-Ranking auswirken.

Eine bessere Lösung, wenn man nicht möchte, dass ein bereits publizierter Inhalt von Nutzerinnen und Nutzern gesehen wird, ist, die Seite innerhalb der Homepage an einen Ort zu verschieben, an dem sie nicht gefunden wird. Dazu können Sie die Seite, die nicht gefunden werden soll, einem Menüpunkt zuordnen, der nicht öffentlich sichtbar ist. Suchmaschinen können die Seite dann zwar immer noch anzeigen, aber Userinnen und User finden sie nicht mehr (so leicht).

Eine andere Möglichkeit ist, die einzelne Seite, von der man nicht möchte, dass sie von anderen gelesen wird, mit einem Passwort zu schützen.

Das ist kein relevanter Inhalt für Suchmaschinen. Nur eigener, entsprechend aufbereiteter Content wird dazu führen, dass Ihre Webseite gut bei Google aufgefunden wird.

Zunächst einmal sollten Sie überprüfen, ob Ihre Seite bei Google schlecht rankt oder ob sie von Google noch nicht indexiert worden ist und deshalb noch nicht in den Sucherergebnissen auftaucht. Dazu rufen Sie Google auf und geben in das Suchfenster ein: „site:die URL Ihrer Homepage“. Beim RRZE wäre das dann zum Beispiel: site:www.rrze.fau.de. Mit dieser Sucheingabe zeigt Google alle Ihrer bislang indexierten Seiten auf.

Mit der Google-Suchfunktion lässt sich überprüfen, ob die eigene Homepage bereits indexiert worden ist.

Nun sehen Sie entweder, dass Google Ihre Seite / Ihren Beitrag indexiert hat – in diesem Fall gilt es, die Seite / den Beitrag zu optimieren, um Ihr Ranking zu verbessern und von Google besser aufgefunden zu werden.

Oder Sie stellen fest, dass Google Ihre Seite / Ihren Beitrag wirklich noch nicht indexiert hat. Das kann mehrere Ursachen haben.

  • Wenn Ihre gesamte Seite von Google noch nicht indexiert worden ist, können Sie einmal im WordPress-Backend nachsehen, ob ein Haken bei „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ (zu finden unter „Einstellung“ – „Lesen“ – „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“) gesetzt worden ist.Das ist aber eher unwahrscheinlich, weil dies keine Standardeinstellung ist und Sie den Haken also selbst gesetzt haben müssen.

In WordPress die Sichtbarkeit für Suchmaschinen einstellen

  • Es könnte auch sein, dass das CMS-Plugin PrivateSite (falls Sie dieses verwendet haben) den Zugriff für Google-Crawler verhindert. In diesem Fall müssen Sie dieses wieder deaktivieren, damit die Seite durch Google indexiert werden kann.
  • Sie sollten sich außerdem in Ihr Konto bei Google Search Console einloggen (bzw. sich dort registrieren lassen, falls noch kein Konto besteht). Dort können Sie Google um ein Crawling Ihrer Seite bitten, sodass neue Seiten schneller in den Suchergebnissen erscheinen. Falls es Probleme mit dem Crawling geben sollte, wird Ihnen das die Google Search Console rückmelden und Vorschläge zu deren Lösung machen. Siehe auch: „Wie beschleunige ich die Indexierung meiner Seite?“

Generell empfehlen wir, die Sprache einer Seite einheitlich zu halten und diese in Übereinstimmung mit der Domain-Endung zu wählen. Wenn die Domain z. B. auf „de“ endet, sollte die Sprache der Webseite Deutsch sein. Außerdem sollte im WordPress-Backend unter „Einstellungen“ – „Allgemein“ – „Sprache der Webseite“ die jeweils passende Sprache festgelegt sein.

Die einheitliche Sprachwahl gilt auch für angegliederte PDFs. Sollten diese englisch sein, die Hauptsprache der Webseite aber Deutsch, kann Google den Content nicht mehr gut zuordnen. Auch die Barrierefreiheit der Seite leidet darunter, denn Screenreader werden versuchen, den englischen Inhalt auf Deutsch vorzulesen. Falls Sie eine deutsche und englische Version anbieten möchten, können Sie Ihre Seite mit dem Plugin RRZE Multilang übersetzen.

Es gibt sehr viele Faktoren, die das Ranking beeinflussen.

Grundsätzlich sollten folgende Punkte für ein gutes Ranking umgesetzt sein:

  • Ihre Seite sollte genügend relevante Inhalte enthalten, die für Userinnen und User, aber auch für Google interessant sind. Stichwort: eigener, gut aufbereiteter, nicht zu kurzer Content. (Hier finden Sie Tipps dazu, wie guter Content gestaltet sein sollte.)
  • Ihre Seite sollte übersichtlich strukturiert sein. Das bedeutet: viele aussagekräftige Zwischenüberschriften nutzen, die das Hauptkeyword enthalten, zu lange Textblöcke vermeiden und stattdessen lieber mehr Absätze machen; nach Möglichkeit auch Bebilderung des Themas einbauen.
  • Die Sprache der Homepage sollte richtig festgelegt werden. Uns erreichen oft Anfragen von Nutzerinnen und Nutzern, deren Seiten schlecht von Google gefunden werden, und die zum Teil deutschen, zum Teil englischen Content haben, das aber für Suchmaschinen nicht ausreichend markiert haben. Die Folge: Die Suchmaschine können den Content nicht gut zuordnen, die Barrierefreiheit leidet (da auch Screenreader die Sprache nicht richtig einordnen können), das Ranking wird schlechter.
  • Die Keywords, also der Hauptschlagworte, anhand derer der Beitrag oder die Seite gefunden werden soll, sollten sowohl in der h1- als auch in den h2-Überschriften vorkommen – sowie auch in der URL!
  • Das automatisch auf unserem WordPress laufende Plugin WP SEO sollte genutzt werden, z. B. um passende Meta-Beschreibungen für Google zu entwerfen.
  • Linkziele sollten ausreichend deklariert werden. Sie sollten eine beschreibende Phrase verwenden, die unverkennbar den gewünschten Inhalt beschreibt. Zum Beispiel: „Tagungsprogramm 2021“ anstatt „Zum Programm geht es hier.“
  • Leere Content-Seiten sollten vermieden werden. Leere Seiten signalisieren Suchmaschinen, dass die entsprechende Seite wenig Mehrwert für den Seitenbesucher bietet. Deshalb fallen diese i.d.R. entweder ganz aus dem Google-Ranking hinaus oder im Ranking ab.

Das SEO Copywriting is eine Kunst an sich. Da wir nicht auf alle Details eingehen können, finden Sie hier einen Artikel von Backlinko zum Thema SEO Copywriting. Falls Sie tiefer in das Thema SEO eintauchen möchten, ist Backlinko der perfekte Blog, um sich über alle aktuellen Aspekte der SEO-Optimierung zu informieren.

Die Indexierung durch Google kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen, bevor der Crawler die neue Seite von selbst findet.
Sie können diesen Prozess zwar nicht direkt beeinflussen. Jedoch gibt es die Möglichkeit die Seite bei Google zur Indexierung zu melden.

Hierfür können Sie einen Account bei der Google Search Console anlegen. Anschließend können Sie die CMS-Seite per HTML über die Einstellungen des WPSEO-Plugins validieren.

Sobald die Validierung und Registrierung bei der Search-Console erfolgt sind, haben Sie im Google-Dashboard die Möglichkeit das Crawling anzustoßen.

Übrigens hilft Ihnen die Google Search Console auch andere Parameter im Auge zu behalten.

Das liegt daran, dass der Google Crawler die eigene Website in bestimmten Intervallen durchsucht. Wenn Sie die entsprechende Seite in der Vergangenheit häufiger aktualisiert haben, kann der Zeitraum wenige Tage betragen. Falls Sie die eigene Seite selten aktualisieren, kann es auch mehrere Tage bis Wochen dauern, bis die Änderungen in der Google-Suche aktiv werden.

Sie können das Crawling auch über die Google Search Console anstoßen, indem Sie Google um erneutes Crawlen Ihrer Website bitten.

Sie rufen Google auf und geben in das Suchfenster ein: „site:die URL Ihrer Homepage“. Beim RRZE wäre das dann zum Beispiel: site:www.rrze.fau.de. Mit dieser Sucheingabe zeigt Google alle Ihrer bislang indexierten Seiten auf.

Mit der Google-Suchfunktion lässt sich überprüfen, ob die eigene Homepage bereits indexiert worden ist.

Auf einigen meiner Seiten steht noch nicht so viel. Ist das schlimm?
Sie sollten, sowohl für Besucherinnen und Besucher Ihrer Homepage, aber auch für Google, ausreichend Content bereitstellen, bevor Sie Ihre Seite veröffentlichen. Falls das nicht der Fall ist, stellen Sie keinen relevanten Inhalt für Suchmaschinen dar, und Ihre Seite wird im Ranking schlechter abschneiden und auch weniger oft gecrawlt.
Ich bin mit meiner Seite vor Kurzem online gegangen, aber Google findet sie nicht. Woran kann das liegen?
Dies kann an den folgenden Faktoren liegen: Google hat deine Webseite noch nicht gecrawlt. Der Google-Algorithmus benötigt bis zu 14+ Tage, um eine neue Seite zu indexieren. Das CMS-Plugin PrivateSite verhindert den Zugriff für Crawler. Falls Sie unser Plugin PrivateSite verwendet haben, müssen Sie dieses wieder deaktivieren, damit die Seite durch Google indexiert werden kann. Die WordPress-Einstellungen im Bereich „Lesen“ sind falsch gesetzt. Im Dashboard unter Einstellungen > Lesen > Sichtbarkeit für Suchmaschinen wurde das Feld „Suchmaschinen abhalten die eigene Website zu indexieren“ gesetzt. In diesem Fall müssen Sie einfach die Einstellung rückgängig machen und aktualisieren. Ausführlichere Informationen zur Frage, wie du die Sichtbarkeit deiner Webseite bei Google verbessern kannst, findest du auch im FAQ-Beitrag: „Meine Seite / mein Beitrag ist seit Wochen online und taucht trotzdem nicht in Google auf. Was kann ich tun?“
Ich hab eine Seite zu früh veröffentlicht und sie ist nun über Google auffindbar. Wie nehme ich diese schnell wieder raus?
Vorab: Es ist zwar möglich, bei Google zu beantragen, dass eine bestimmte Seite aus dem Index genommen wird, sodass diese Seite nicht mehr in den Suchergebnissen auftaucht. Sollte man sich dann aber irgendwann dazu entscheiden, die Seite doch wieder indexieren zu lassen, kann das längere Zeit in Anspruch nehmen. Wir raten von diesem Vorgehen ab. Wer dennoch diese Option wählen und bei Google die Indexierung der Seite rückgängig machen möchte, muss sich bei Google Search Console anmelden und dort bei der betreffenden Seite den Punkt „entfernen“ anwählen. (Hier gibt es weitere Informationen zum Ausschließen von Inhalten in der Google-Suche.) Auch von sogenannten „Baustellen-Seiten“, auf denen der User dann nur so etwas sieht wie „An dieser Seite wird gerade gearbeitet“, raten wir ab, da diese sich negativ auf das Google-Ranking auswirken. Eine bessere Lösung, wenn man nicht möchte, dass ein bereits publizierter Inhalt von Nutzerinnen und Nutzern gesehen wird, ist, die Seite innerhalb der Homepage an einen Ort zu verschieben, an dem sie nicht gefunden wird. Dazu können Sie die Seite, die nicht gefunden werden soll, einem Menüpunkt zuordnen, der nicht öffentlich sichtbar ist. Suchmaschinen können die Seite dann zwar immer noch anzeigen, aber Userinnen und User finden sie nicht mehr (so leicht). Eine andere Möglichkeit ist, die einzelne Seite, von der man nicht möchte, dass sie von anderen gelesen wird, mit einem Passwort zu schützen.
Ich habe noch nicht so viel eigenen Content. Reicht es aus, wenn ich einige thematisch relevante Links poste?
Das ist kein relevanter Inhalt für Suchmaschinen. Nur eigener, entsprechend aufbereiteter Content wird dazu führen, dass Ihre Webseite gut bei Google aufgefunden wird.
Meine Seite / mein Beitrag ist seit Wochen online, und taucht trotzdem nicht in Google auf. Was kann ich tun?
Zunächst einmal sollten Sie überprüfen, ob Ihre Seite bei Google schlecht rankt oder ob sie von Google noch nicht indexiert worden ist und deshalb noch nicht in den Sucherergebnissen auftaucht. Dazu rufen Sie Google auf und geben in das Suchfenster ein: „site:die URL Ihrer Homepage“. Beim RRZE wäre das dann zum Beispiel: site:www.rrze.fau.de. Mit dieser Sucheingabe zeigt Google alle Ihrer bislang indexierten Seiten auf. Nun sehen Sie entweder, dass Google Ihre Seite / Ihren Beitrag indexiert hat – in diesem Fall gilt es, die Seite / den Beitrag zu optimieren, um Ihr Ranking zu verbessern und von Google besser aufgefunden zu werden. Oder Sie stellen fest, dass Google Ihre Seite / Ihren Beitrag wirklich noch nicht indexiert hat. Das kann mehrere Ursachen haben. Wenn Ihre gesamte Seite von Google noch nicht indexiert worden ist, können Sie einmal im WordPress-Backend nachsehen, ob ein Haken bei „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ (zu finden unter „Einstellung“ – „Lesen“ – „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“) gesetzt worden ist.Das ist aber eher unwahrscheinlich, weil dies keine Standardeinstellung ist und Sie den Haken also selbst gesetzt haben müssen. Es könnte auch sein, dass das CMS-Plugin PrivateSite (falls Sie dieses verwendet haben) den Zugriff für Google-Crawler verhindert. In diesem Fall müssen Sie dieses wieder deaktivieren, damit die Seite durch Google indexiert werden kann. Sie sollten sich außerdem in Ihr Konto bei Google Search Console einloggen (bzw. sich dort registrieren lassen, falls noch kein Konto besteht). Dort können Sie Google um ein Crawling Ihrer Seite bitten, sodass neue Seiten schneller in den Suchergebnissen erscheinen. Falls es Probleme mit dem Crawling geben sollte, wird Ihnen das die Google Search Console rückmelden und Vorschläge zu deren Lösung machen. Siehe auch: „Wie beschleunige ich die Indexierung meiner Seite?“
Meine Seite ist halb auf Englisch, halb auf Deutsch. Kann es daran liegen, dass sie so schlecht gefunden wird?
Generell empfehlen wir, die Sprache einer Seite einheitlich zu halten und diese in Übereinstimmung mit der Domain-Endung zu wählen. Wenn die Domain z. B. auf „de“ endet, sollte die Sprache der Webseite Deutsch sein. Außerdem sollte im WordPress-Backend unter „Einstellungen“ – „Allgemein“ – „Sprache der Webseite“ die jeweils passende Sprache festgelegt sein. Die einheitliche Sprachwahl gilt auch für angegliederte PDFs. Sollten diese englisch sein, die Hauptsprache der Webseite aber Deutsch, kann Google den Content nicht mehr gut zuordnen. Auch die Barrierefreiheit der Seite leidet darunter, denn Screenreader werden versuchen, den englischen Inhalt auf Deutsch vorzulesen. Falls Sie eine deutsche und englische Version anbieten möchten, können Sie Ihre Seite mit dem Plugin RRZE Multilang übersetzen.
Meine Seite rankt schlecht bei Google. Woran kann das liegen?
Es gibt sehr viele Faktoren, die das Ranking beeinflussen. Grundsätzlich sollten folgende Punkte für ein gutes Ranking umgesetzt sein: Ihre Seite sollte genügend relevante Inhalte enthalten, die für Userinnen und User, aber auch für Google interessant sind. Stichwort: eigener, gut aufbereiteter, nicht zu kurzer Content. (Hier finden Sie Tipps dazu, wie guter Content gestaltet sein sollte.) Ihre Seite sollte übersichtlich strukturiert sein. Das bedeutet: viele aussagekräftige Zwischenüberschriften nutzen, die das Hauptkeyword enthalten, zu lange Textblöcke vermeiden und stattdessen lieber mehr Absätze machen; nach Möglichkeit auch Bebilderung des Themas einbauen. Die Sprache der Homepage sollte richtig festgelegt werden. Uns erreichen oft Anfragen von Nutzerinnen und Nutzern, deren Seiten schlecht von Google gefunden werden, und die zum Teil deutschen, zum Teil englischen Content haben, das aber für Suchmaschinen nicht ausreichend markiert haben. Die Folge: Die Suchmaschine können den Content nicht gut zuordnen, die Barrierefreiheit leidet (da auch Screenreader die Sprache nicht richtig einordnen können), das Ranking wird schlechter. Die Keywords, also der Hauptschlagworte, anhand derer der Beitrag oder die Seite gefunden werden soll, sollten sowohl in der h1- als auch in den h2-Überschriften vorkommen – sowie auch in der URL! Das automatisch auf unserem WordPress laufende Plugin WP SEO sollte genutzt werden, z. B. um passende Meta-Beschreibungen für Google zu entwerfen. Linkziele sollten ausreichend deklariert werden. Sie sollten eine beschreibende Phrase verwenden, die unverkennbar den gewünschten Inhalt beschreibt. Zum Beispiel: „Tagungsprogramm 2021“ anstatt „Zum Programm geht es hier.“ Leere Content-Seiten sollten vermieden werden. Leere Seiten signalisieren Suchmaschinen, dass die entsprechende Seite wenig Mehrwert für den Seitenbesucher bietet. Deshalb fallen diese i.d.R. entweder ganz aus dem Google-Ranking hinaus oder im Ranking ab.
Welche Tipps gibt es zum Verfassen von SEO-optimierten Texten?
Das SEO Copywriting is eine Kunst an sich. Da wir nicht auf alle Details eingehen können, finden Sie hier einen Artikel von Backlinko zum Thema SEO Copywriting. Falls Sie tiefer in das Thema SEO eintauchen möchten, ist Backlinko der perfekte Blog, um sich über alle aktuellen Aspekte der SEO-Optimierung zu informieren.
Wie beschleunige ich die Indexierung meiner Seite?
Die Indexierung durch Google kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen, bevor der Crawler die neue Seite von selbst findet. Sie können diesen Prozess zwar nicht direkt beeinflussen. Jedoch gibt es die Möglichkeit die Seite bei Google zur Indexierung zu melden. Hierfür können Sie einen Account bei der Google Search Console anlegen. Anschließend können Sie die CMS-Seite per HTML über die Einstellungen des WPSEO-Plugins validieren. Sobald die Validierung und Registrierung bei der Search-Console erfolgt sind, haben Sie im Google-Dashboard die Möglichkeit das Crawling anzustoßen. Übrigens hilft Ihnen die Google Search Console auch andere Parameter im Auge zu behalten.
Wieso werden Änderungen an title-tag und Meta-Beschreibung noch nicht in den Google-Ergebnissen angezeigt?
Das liegt daran, dass der Google Crawler die eigene Website in bestimmten Intervallen durchsucht. Wenn Sie die entsprechende Seite in der Vergangenheit häufiger aktualisiert haben, kann der Zeitraum wenige Tage betragen. Falls Sie die eigene Seite selten aktualisieren, kann es auch mehrere Tage bis Wochen dauern, bis die Änderungen in der Google-Suche aktiv werden. Sie können das Crawling auch über die Google Search Console anstoßen, indem Sie Google um erneutes Crawlen Ihrer Website bitten.
Wo sehe ich, ob Google meine Seite schon indexiert hat?
Sie rufen Google auf und geben in das Suchfenster ein: „site:die URL Ihrer Homepage“. Beim RRZE wäre das dann zum Beispiel: site:www.rrze.fau.de. Mit dieser Sucheingabe zeigt Google alle Ihrer bislang indexierten Seiten auf.

Weiterführende Blogs

Falls Sie Fragen zum Thema SEO haben oder individuelle Beratung zur eigenen Seite wünschen, können Sie uns jederzeit schreiben. Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema.